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Ist Narretei, ist Narretei … ein Mönch liegt einem Nönnlein bei!
Es war die wohl "verrückteste Hochzeit der Welt", als der ehemalige Augustinermönch und Reformator Martin Luther die entlaufene Zisterziensernonne Katharina von Bora ehelichte. Es war der 13.06.1525 in Wittenberg und damit feierten wir 2025 das 500. Hochzeitsjubiläum.
Über den privaten Bereich hinaus ein Ereignis von kulturgeschichtlicher Bedeutung: nun wurden bisherige Maßstäbe "verrückt": Aus der Ehe wurde ein "weltlich Ding", nicht mehr nach katholischer Lehre ein Sakrament. Das Leben in Ehe und Familie und die weltliche Berufsarbeit erfahren nun eine Aufwertung im Vergleich zur bisher höherwertigen klösterlichen Enthaltsamkeit. Die Verpflichtung zum Zölibat entfällt für die lutherischen Geistlichen. Das evangelische Pfarrhaus mit Pfarrfrau und Kindern wird jahrhundertelang zum bürgerlichen Eheideal. Es ist ein patriarchalisches, aber auch erstaunlich modernes Ehemodell.
Die ökumenische Theatergruppe Fürth will an dieses Hochzeitsjubiläum mit einem aus diesem Anlass verfassten Theaterstück erinnern. Sie kommt am Samstag, 16. Mai, um 17 Uhr in die Kilianskirche in Hagenbüchach. Nach der Aufführung wird es noch ein gemütliches Miteinander mit Snacks und Getränken geben. Der Eintritt ist frei, Spenden gehen an die ehrenamtliche Theatergruppe.